Das psychosoziale deutschsprachigem Forum!
» Psychosoziale Beratung
» Einsamkeit / Isolation
»
Hilfe!
 |
|
27.04.2010, 18:10
|
#1 (permalink)
|
Status: Neuer Benutzer
Registriert seit: 27.04.2010
Beiträge: 7
|
Hilfe!
Hallo mein name ist XYZ, ich bin 18 Jahre alt und lebe sehr isoliert.
Am Anfang der Mittelstufe mit ca. 13 oder 14 wurde ich von meiner damals besten Freundin gemobbt.
Als Folge habe ich mich von meinen Mitmenschen zurückgezogen.
Ich habe den Kontakt mit anderen als negativ assoziert und mich in Fantasy-bücher und Computerspiele zurückgezogen.
Damals habe ich mir nichts mehr gewünscht als für andere zu verschwinden.
Jahre später habe ich das Ziel und erreicht und merke das ich nicht Sicher sondern einsam bin.
Nun würde ich schon gern Kontakte knüpfen doch ich fühle mich wertlos.
Keine Ahnug über was ich reden soll, wo ich neue Leute kennen lernen kann oder ob ich den Personen dann trauen kann.
Den lerne ich diese näher kennen, so lernen sie auch mich kennen und ich schäme mich für mich.
Die typiche Entwicklung vom Elternhaus habe ich nie gemacht, war nie auf einer Party oder habe etwas alkoholiches getrunken.
Zuhause entspanne ich mich nur vor meinem PC, meine pychisch gestörte Mutter sehe ich nicht als Bezugsperson, sondern jemanden um den man sich kümmern sollte.
Meinen Vater will ich nicht mit meinen Problemen belästigen da dieser schon genug mit meiner Mutter erdulden muss.
Ich bin einfach nur müde und habe dauernd das Gefühl ich müsste gleich los heulen, naja wenn einer was helfendes weiß wäre ich für jeden Kommentar Dankbar.
|
|
|
01.05.2010, 22:43
|
#2 (permalink)
|
Status: Neuer Benutzer
Registriert seit: 01.05.2010
Beiträge: 2
|
Hallo XYZ,
ich habe mich extra hier angemeldet um dir meine Gedanken mit zu teilen. Ich denke das das Problem das du hast, erstens ein sehr weit verbreitetes ist, also du nicht alleine damit dastehst.
Das hilft zwar nicht es zu lösen, aber es ist immer ein wenig beruhigend zu wissen dass man nicht alleine ist, und das man dadurch nicht etwas "besonderes" und "ausgestossenes" ist.
Einsamkeit ist ein weit verbreitetes Gesellschaft Problem geworden, und so viele Menschen kämpfen dagegen an.
Die neuesten Erkenntnisse wodurch Einsamkeit ausgelöst wird nennt sich "Passungsproble". Es handelt sich hierbei um die Unfähigkeit Vertrauen auf zu baueun und an sich selbst zu hohe Anforderungen zu stellen. Versuche einmal heraus zu finden ob das bei dir der Fall ist, dann kannst du dir zumindest so etwas wie eine Selbstdiagnose stellen. Ein Psychologe kann dir sicher weiterhelfen, und die Deutschen Krankenkassen bewilligen eigentlich immer in so einem Fall wie bei dir eine Kurzzeit Therapie (25 Stunden) und Einsamkeit kann in 25 Stunden oft effektive bekämpft werden.
Auch das Buch von Carnegie, "Wie man Freunde gewinnt" ist sehr gut.
Gehe den Weg der Kurzzeit Therapie, suche einmal in deiner Stadt nach einem Verhaltenspsychologen (ob Mann oder Frau ist bei der Wahl wichtig, je nachdem wie deine Beziehung zu deinen Eltern ist) und ruf dort mal an und frage nach einem kostenlosen Erstgespräch. Dort schilderst du deinen Fall und ich bin mir sicher das dir geholfen werden kann.
Ich wünsche dir alles gute und viel Glück.
Gruss vom PlanVoll
|
|
|
07.05.2010, 18:52
|
#3 (permalink)
|
Status: Neuer Benutzer
Registriert seit: 27.04.2010
Beiträge: 7
|
hy, danke für deine schnelle Antwort, leider war mein PC kaputt.
Habe mich bei ner Praxis angemeldet.
Wie genau meinst du das einen Therapeuten der das Geschlecht meiner Problem-Person hat?
Wäre bei mir meine Mutter.
Aber gut zu wissen das ich nicht alleine bin, das hilft
|
|
|
08.05.2010, 11:10
|
#4 (permalink)
|
Status: Neuer Benutzer
Registriert seit: 01.05.2010
Beiträge: 2
|
Hallo Shadow,
schön das zu hören. Eine Therapie kann sehr gut gegen Einsamkeit und Isolation wirken. Das mit dem Geschlecht bezog sich darauf, dass der Erfolg einer Therapie immer vom Therapeuten abhängt, also auch wie du mit Ihm/Ihr zurecht kommst.
Oft ist es so, dass man unterbewusst seine Probleme auf dem Therapeuten projiziert. Also, wenn deine Haupt Probleme wegen deiner Mutter sind dann ist es vielleicht Ratsam einen Man als Therapeuten zu nehmen. Aber dass muss nicht sein. Wichtig ist dass du jemanden findest mit dem du gut reden kannst und wo du offen sein kannst. Die suche nach einem guten Therapeuten ist das A&O.
Ich hoffe das hilft dir ein wenig,
Viel Glück
|
|
|
20.05.2010, 21:56
|
#5 (permalink)
|
Status: Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.05.2010
Beiträge: 7
|
Wie gekommt man einen Therapeuten?
Ich bin neu hier
und deswegen stelle ich die Frage!
auf eine schelle Antwort würde ich mich freuen!
Lg
Inga
|
|
|
18.07.2010, 11:11
|
#6 (permalink)
|
Status: Neuer Benutzer
Registriert seit: 27.04.2010
Beiträge: 7
|
Neue Punkte
Ich nochmal^^
Also ich war jetzt bei 2 Gruppensitzungen,bei der ersten war ich sehr rühig und habe zugeguckt wie es so abläuft.
Die zweite war der Horror, am Anfang bei der Besprechungen wie die Woche so war, waren alle fröhlich außer mir, also wurde ich direkt zum Mittelpunkt der Runde.
Um es kurz zu machen wurde 70Minuten lang auf mich eingeredet, eine hat sogar gesagt das sie Mitleid mit mir hätte, dafür hätte ich sie gerne verprügelt.
Ich weiß das meine Situation durch meine Schuld entstanden ist, dafür andere in Verantwortung zu ziehen empfinde ich als Beleidigung.
Es stellt mich als Opfer dar, was mir gegenüber jeglichen Respekt abspricht, ich könnte kotzen.
Was bei mir hängen geblieben ist, war der Satz eines Studenten am Ende:
'Es geht darum ob du leben oder funktionieren willst.'
Meine Antwort darauf, hat mich selbst erschreckt.
'Ich will funktionieren und dann später vielleicht leben'
Wie ich darauf komme, naja vereinfacht für mich.
Funktionieren ist Sims, Leben ist Sims 3
Anderes ausgedrückt ich will erstmal alles halb wegs auf die Reihe kriegen danach kann ich mich dem Emtoionen stellen, also wenn die erste Version langweilig wird, ja ich weiß ich spiele viel am PC^^
Frage was haltet ihr von so einer Auffassung, ist das realisierbar?
Ein anderer Punkt, an meinem Geburstag war ich allein, nichts neues, aber diesmal habe ich von niemanden alles Gute gehört, ich hatte mich schon auf eine depressive Phase eingestellt, einschließlich nem Liter Schokoeis im Eisfach aber nichts.
Der Tag ist einfach an mir Vorbeigezogem, obwohl nicht mal meine Eltern, bin 19 und gehe noch zur Schule, mir gratuliert haben, habe nicht mal das Eis angefasst als Frust essen.
Es war mir einfach egal,
Das macht mich Nachdenklich.
Und wieder, was haltet ihr davon?
Dritter und erstmal letzter Punkt, zuhause die Situation wird nicht mehr, hatte seit 2-3 Monaten keinen Kontakt mehr mit meiner Mutter obwohl wir in der selben kleinen Wohnung leben, esmich mich schon trauirg, aber wenn ich jetzt zurückkriieche verliere ich wieder einiges an Selbstachtung dies geschah nach fast jedem Streit zuhause, einer der hauptgründe warum ich Emotionen so negativ erachte.
Merke die Erziehungenmethode Liebesentzug führt zur emotionalen Verkrüpplung des Kindes, haut es lieber, ich weiß das es mir lieber wäre...
Und wieder, was haltet ihr davon?
__________________
Never forget that only dead fish swim with the stream
|
|
|
18.07.2010, 14:10
|
#7 (permalink)
|
Status: Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.05.2010
Beiträge: 7
|
Zitat:
Zitat von Shadow
Ich nochmal^^
Also ich war jetzt bei 2 Gruppensitzungen,bei der ersten war ich sehr rühig und habe zugeguckt wie es so abläuft.
Die zweite war der Horror, am Anfang bei der Besprechungen wie die Woche so war, waren alle fröhlich außer mir, also wurde ich direkt zum Mittelpunkt der Runde.
Um es kurz zu machen wurde 70Minuten lang auf mich eingeredet, eine hat sogar gesagt das sie Mitleid mit mir hätte, dafür hätte ich sie gerne verprügelt.
Ich weiß das meine Situation durch meine Schuld entstanden ist, dafür andere in Verantwortung zu ziehen empfinde ich als Beleidigung.
Es stellt mich als Opfer dar, was mir gegenüber jeglichen Respekt abspricht, ich könnte kotzen.
Was bei mir hängen geblieben ist, war der Satz eines Studenten am Ende:
'Es geht darum ob du leben oder funktionieren willst.'
Meine Antwort darauf, hat mich selbst erschreckt.
'Ich will funktionieren und dann später vielleicht leben'
Wie ich darauf komme, naja vereinfacht für mich.
Funktionieren ist Sims, Leben ist Sims 3
Anderes ausgedrückt ich will erstmal alles halb wegs auf die Reihe kriegen danach kann ich mich dem Emtoionen stellen, also wenn die erste Version langweilig wird, ja ich weiß ich spiele viel am PC^^
Frage was haltet ihr von so einer Auffassung, ist das realisierbar?
Ein anderer Punkt, an meinem Geburstag war ich allein, nichts neues, aber diesmal habe ich von niemanden alles Gute gehört, ich hatte mich schon auf eine depressive Phase eingestellt, einschließlich nem Liter Schokoeis im Eisfach aber nichts.
Der Tag ist einfach an mir Vorbeigezogem, obwohl nicht mal meine Eltern, bin 19 und gehe noch zur Schule, mir gratuliert haben, habe nicht mal das Eis angefasst als Frust essen.
Es war mir einfach egal,
Das macht mich Nachdenklich.
Und wieder, was haltet ihr davon?
Dritter und erstmal letzter Punkt, zuhause die Situation wird nicht mehr, hatte seit 2-3 Monaten keinen Kontakt mehr mit meiner Mutter obwohl wir in der selben kleinen Wohnung leben, esmich mich schon trauirg, aber wenn ich jetzt zurückkriieche verliere ich wieder einiges an Selbstachtung dies geschah nach fast jedem Streit zuhause, einer der hauptgründe warum ich Emotionen so negativ erachte.
Merke die Erziehungenmethode Liebesentzug führt zur emotionalen Verkrüpplung des Kindes, haut es lieber, ich weiß das es mir lieber wäre...
Und wieder, was haltet ihr davon?
|
Danke für die Antwort!
Und wie kommt man zu so einer Sitzung?
Wo findet man die?
Natürlich erst einmal alles auf die Reihe kriegen, dann Emotionen zulassen.
Mach Dich von Deinen Eltern frei, denn die fallen immer in ein altes Verhaltensmuster, da kannst Du nichts dran machen! Vielleicht alte Vorurteile!
Wenn du alles auf der Reihe hast, dann lerne Dich selber kennen und dann kannst Du agieren, Emotionen zulassen! Aber bleibe Dir selber treu!
Wenn Du Emutionen zulässt,
dann lebst Du.
Aber vorher schaffe Dir ein Heim, ein Zuhause, eben eine eigene Wohnung, in dem du funktioinerst und zwar nur für Duch und nicht für andere.
Du bist kein Fußabtreter für andere!
Denn Fußabtreter funktionierst du für andere und das gibt Löcher in die Seele!
Aber wenn Du für Dich funktionierst und Dir selber treu bleibst, dann fängst Du an zu leben!
Das wirkt sich auf DenDußeres aus und du bekommst eine andere Ausstrahlung und das sehen andere Mitmenschen und sie reagieren positiver zurück, als jetzt!
Was denkst Du darüber?
Ich wünsche Dir ales Gute!
LG
Inga
|
|
|
18.07.2010, 16:05
|
#8 (permalink)
|
Status: Neuer Benutzer
Registriert seit: 27.04.2010
Beiträge: 7
|
[QUOTE=Inga;877]Danke für die Antwort!
Und wie kommt man zu so einer Sitzung?
Wo findet man die?
Also mein Tipp google^^
Du wirst überrascht sein wie viele dieser Ärzte es in deiner nähe gibt, einfach etwas rumtelefonieren bis das du den ersten Kontakt geschafft hast, danacg wird dir vor Ort geholfen, so bin ich in der Gruppe gelandet, war alles andere als von mir geplant.
Wie es bei mir weiter geht?
Naja erstmal Abi machen, dann Ausbildungsplatz finden, finanziel möglich ist es für mich erst im nächsten Jahr, wenn überhaupt...
Würde schon gerne hier weg, die ständige Kälte hier (emotional) ist bedrückend.
Stimmt ich bin hier schon irgendwie der Fußabtreter...
Aber ich habe ein Praktikum in den Ferien, also zuhause weg mir selbst was beweisen 
Schön zu lesen das sich jemand etwas um meine Situation kümmert 
Dir auch alles gute.
__________________
Never forget that only dead fish swim with the stream
|
|
|
18.07.2010, 16:56
|
#9 (permalink)
|
Status: Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.05.2010
Beiträge: 7
|
Ja, gratuliere,
dann halte es zu Hause noch für gute in Jahr aus!
Lach dir mal ins Fäustchen!
:-)
Und lass es dir nicht so weh tun, wenn du als Fußabtreter benutzt wirst!
du hast Hoffnung, du hast Zukunft!
Mach dich so schnell wie möglich unabhängig!
Fertig!!!
So,
nur dann pass auf:
Wenn du danachmal eine Lebensgefährein bekommst,
dann kann es passieren, dass Du irgendwie in ein altes rolenshcema fällst und du dienst wieder als Fußabterter!
So geht es mir.
Ich biin vom Regen in die Traufe gekommen!
aber über das Problem kannst Du ja mit Deinem Psychologen sprechen, der kennt das bestimmt und weiß auch Rat!
Kopf hoch!
Und Psychologen sind heutztuage nihct mehr so welche, die einem in die Anstalt stecken wollen?
Ich schriebe Dir später mal, warum ich darüber Angst hatte!
Bestitm altes Vorurteil!
LG
Inga
|
|
|
18.07.2010, 17:01
|
#10 (permalink)
|
Status: Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.05.2010
Beiträge: 7
|
Ein kleines Lächeln tut so gut, versuch es drei mal täglich***
Dazu ein wenig frischen Mut, schon wird die Welt erträglich.
Ein Lächeln ist niemals für die Katz, doch soll es etwas taugen,
gib ihm den allerbesten Platz! Und lächle mit den Augen.
Ein Lächeln ist der schönste Lohn, der Freude Wegbegleiter.
Und hast du mal genug davon, dann schenk es einfach weiter.
Doch ärgert man dich fürchterlich, und hast du nicht´s zu lachen.
Dann lächle einfach über dich, dass lässt sich sicher machen.
Mit einem kleinen Lächeln wünsche ich euch
einen wunderschönen Sonntag!
Liebe Grüße von
Inga
|
|
|
 |
|
| Themen-Optionen |
|
|
| Ansicht |
Linear-Darstellung
|
Forumregeln
|
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
HTML-Code ist aus.
|
|
|
Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 00:53 Uhr.
|